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Endlich! Es geht wieder los!!! Wir werden in diesem Jahr mit unserem GZR I Team an der Breslau-Rallye teilnehmen.
Die Vorbereitungen haben begonnen. Der G wird in unserer Werkstatt noch einmal durchgesehen und - wie immer- noch vieles umgebaut.
Ich hoffe, wir werden rechtzeitig fertig. Wenn nicht, schrauben wir einfach in Dresden weiter.

In diesem Jahr setzen wir zwei Service Busse ein, unseren Sprinter und den neuen Mercedes Vario. Letzeren haben wir zum SonderKFZ -Werkstattwagen umgebaut. Wie jedes Jahr werden wir wieder sehr viele Ersatzteile für den G zur Rallye mitnehmen. Wir haben das Lager geplündert: Vom Ersatzmotor über Getriebe, Kühler und Achsen sowie Gelenkwellen bis hin zur Glühlampe haben wir alles dabei. Theoretisch könnten wir uns einen zweiten G vor Ort zusammen bauen...
Aber irgendetwas wird doch wieder fehlen, - wie immer!


26.06.08:

-Wir haben heute angefangen das Werkzeug und alle Ersatzteile in den Sprinter und in den Vario Bus mit Anhänger zu verladen.
-Bei der Durchsicht der VA an unserem Rallye-G ist uns ein Ölverlust vorne links aufgefallen. Da müssen wir wohl noch einmal ran .
-Die Reparaturen im G sind immer noch nicht abgeschlossen. Hier einige Bilder von den Vorbereitungen.





27.06.08

-Wir haben heute um 6:30 Uhr weiter repariert und Teile verpackt. An der linken VA war der Wedi defekt, dadurch ist der Ölverlust entstanden.

-Außerdem haben wir festgestellt, dass die Führungslager der Lenksäule verschlissen sind. Es nimmt wie immer kein Ende.




- Das Verpacken der Teile nahm wie jedes Jahr unglaubliche Ausmaße an. (Aber das Chaos hat System) Der neue Vario hat sich extrem gut
bewährt. Da geht eine Menge rein. Hoffentlich haben wir diesmal nicht wieder das Wichtigste vergessen. So wie vor drei Jahren:
Da blieben in der Hektik einfach die Luftfilter in der Halle liegen. Aber das irgendetwas fehlt, muss wohl so sein... Mal sehen, was es diesmal ist. Ich werde
darüber berichten.




- Ein Schock beim Tanken! Ich habe 214,20,- € für 140 Liter Diesel für das Betanken des Rallye G bezahlt. Und dann noch die beiden
Transporter dazu... Bei dem Gedanken wird mir schlecht! Hoffentlich ist der Sprit in Polen billiger!!!

26.06.08 um 22:30 Uhr

Alle verpackt und repariert! Wir sind fast fertig. Morgen geht es los!

Rallye G Innenansicht Heck.


Ich wünsche allen Breslau-Teilnehmern viel Erfolg. Wir freuen uns auf euch!
Woran erkennt ihr bei einer Rallye, dass euer G noch ganz ist???????



Ganz einfach!
Wenn Ihr im Rückspiegel keine G-Teile auf der Strecke liegen seht.
Dann ist er noch ganz!!!!

27.06. 10.00 Uhr

Wir sind endlich unterwegs! Noch bis 3 Uhr nachts haben wir diverse Ersatzteile verpackt und die letzten Reparaturen abgeschlossen.
Leider können wir in den kommenden Tagen keine Bilder von der Rallye einstellen, aber ihr könnt hier mitlesen, wie es bei der Rallye läuft.

27.06.

Wir sind im Fahrerlager angekommen! Die Landezone ist gesichert und die Fahne ist gehisst
Bei der Probefahrt haben wir noch ein Problem mit der Bremse festgestellt und dann noch den Hauptbremszylinder getauscht.
Der Prolog wird schwierig, aber wir G-eben uns Bestes...

Prolog

In den Prolog starten zuerst die Motorräder in 5er Gruppen, die Quads in 4er Gruppen, dann die Autos in 4er Gruppen gefolgt von den LKW in 3er Gruppen. Die erste Gruppe startet um 11 Uhr- Wer nicht pünktlich am Start steht, kann den Prolog nicht fahren. Es werden drei Runden gefahren. Die Teilnehmer der GORM starten nach der Gruppe der Autos.

28.06. 20.00 Uhr

Der erste Tag liegt hinter uns und wir und unser Rallye-G sind heil geblieben!!!
Nachdem wir in der ersten Runde ein wenig im Stau gestanden haben, haben wir den Pacours ansonsten gut absolviert. Anfangs war die Strecke
sehr anspruchsvoll, wurde aber zum Ende hin leichter.
Inzwischen haben wir ein Team aus fünf Fahrzeugen gebildet. Wir nennen uns die "Grenzgänger", denn alle Fahrer kommen aus verschiedenen Nationen.
Mit von der Partie sind 2 G-Modelle, 2 Land Rover und 1 Toyota.
Insgesamt gab es heute schon mehrere Überschläge und Unfälle, aber uns hat es nicht erwischt. Das beschert uns einen ruhigen Abend, damit wir morgen frisch
weiterfahren können.
Unsere heutige Platzierung ist noch nicht bekannt, wird aber hier nachgereicht.

 

29.06. 14.30 Uhr

Wir haben nach dem Prolog Platz 117 erreicht. Ein Grund war wohl auch der gestrige Stau am Wasserloch, der uns ganze 5 Minuten gekostet hat.
Jetzt starten wir zum 'Tropical Island', wo wir um 19.10 Uhr an den Start gehen. Das Team des GZR 3 folgt dann um 20.45 Uhr, pünktlich zum Anpfiff der deutschen Mannschaft gegen Spanien im EM-Finale. Möge der Bessere gewinnen.


1. Etappe

Die erste Etappe ist für Breslauverhältnisse eine sehr einfache Etappe. Sie wird auf sandigem Untergrund auf einer flachen Ebene gefahren. Wie im Prolog werden 3 Runden in gleicher Gruppenaufstellung gefahren. Die Teilnehmer der GORM fahren mit der im Prolog gefahrenen Zeit eingereit. Die erste Etappe hat keine Zeitwertung im üblichen Sinne. Für die vorgegebene Strecke wird eine Zeit von wenigen Minuten vorgegeben. Sollte ein Fahrzeug mehr als die benötigte Zeit brauchen wird diese in die Gesamtwertung eingerechnet. Die vorgegebenen Kontrollpunkte CPs müssen in der richtigen Reihenfolge angefahren werden. Für jeden nicht angefahrenen CP werden 10 MInuten Strafzeit gerechnet.

29.06. 23.00 Uhr


So, fertig für heute! Der Rundkurs war buckelig und hatte viel Tiefsand. Eine starke Belastung für Fahrwerk und Kühler, aber das neue Kühlungssystem, das wir auf der Baja Saxonia getestet haben, hat sich bestens bewährt. Ansonsten wären wir wohl heute schon irgendwo durch Überhitzung stehengeblieben.
Insgesamt hat es im Teilnehmerfeld viele Ausfälle durch Reifenpannen und Achsschäden gegeben, aber wir haben bisher noch keinerlei Probleme! Toi, toi, toi.
Nur der Spritverbrauch ist sehr hoch: Auf 24 Km haben wir etwa 21 Liter Diesel verbraucht...
Es hat sich außerdem bewährt während des EM-Finalspiels zu fahren - wir haben ja nicht viel verpasst ...

30.06.

Die Platzierung von gestern Abend ist bekannt gegeben worden: Wir haben beim gestrigen Rundkurs Platz 37 erreicht!!!

2. Etappe

Länge: 104 km

Ab heute werden die Etappen länger und werden sich bis zur 6. Etappe im Schwierigkeitsgrad täglich steigern. Ca. 23 km  hinter der Grenze Gubin startet die 2. Etappe um 11 Uhr für die Motorräder/Quads. Anschließend Auto/LKW nach der Wertung des Vortags. Gestartet wird im 30 Sekundenabstand. Die ersten 60 Kilometer werden auf Waldwegen gefahren. Nach zwei mittelschweren Flussdruchfahrten wird der zweite Teil in Militärgelände gefahren. Die Etape ist ca. 110 km lang, ohne Tankstop.

30.06. 22 Uhr

Die heutige Fahrt von 100 km Strecke haben wir gut hinter uns gebracht. Die ersten 50 km waren wir allerdings gezwungen auf sehr staubiger Strecke hinter einem anderen Fahrzeug herzufahren. Erst bei einer Flussdurchfahrt ist es uns dann gelungen zu überholen. Bis auf einige kleinere Schäden, wie einen Riss in der Stoßdämpferaufnahme und einen gebrochenen Fahrersitz (weil der Fahrer wohl zu schwer ist...) Insgesamt hat es viele Ausfälle bei den anderen Teilnehmern gegeben.

Aber wir haben trotz heißen 58 Grad im Auto als Tageswertung den 16. Platz abgeräumt!

3. Etappe

Länge: 174 km

Die 3. Etappe besteht aus drei Teilen. Der Start ist um 9 Uhr in der Innenstadt, am Schloss von Zagan. Es wird in einem Zeitabstand von 30 Sekunden gestartet. Die ersten 4 km der Wertungsetappe führen mittig durch die Stadt, "Rallye Monte Zagan". Nach 34 Kilometern Wertunsgetappe kommt eine Verbindungsetappe von 36 Kilometern, die eine Zeitvorgabe von 1 Stunde hat. Der zweite Wertungsteil führt die deutsch-polnische Grenze am Fluss entlang. Der Abschnitt ist fahrerisch anspruchsvoll, für LKW jedoch eng. Nach diesem Wertungsabschnitt von ca. 43 km folgt eine zweite Verbindungsetappe von 33 km für die eine zeit von 2 Stunden vorgegeben ist.

01.07. 14.00 Uhr

Die ersten zwei Teilabschnitte des heutigen Tages sind absolviert. Bei uns läuft es gut bis auf die Hitze, die aber allen Teilnehmern zu schaffen macht. Um uns herum gibt es viele Achsschäden und Überhitzungsprobleme. Die bisherige Gesamtplatzierung ist noch unbekannt, aber an einem Schlammloch haben wir uns heute zwischenzeitlich sogar an die Spitze gesetzt. Die Tageswertung gibt es natürlich erst nach Abschluss aller Teilabschnitte.
Die anderen G-Fahrer im Teilnehmerfeld sind froh, dass wir unser Lager vor der Abfahrt für die Rallye geplündert haben und ihnen diverse Teile verkaufen konnten. G-meinschaft ist eben alles!

01.07. 19.00 Uhr

Heute hat es uns doch ein wenig erwischt. Eine Bodenwelle bescherte uns einen gebrochenen Panhardstab, die Achse ist etwas krumm und die Ölwanne hat auch einen Treffer abbekommen...Da wartet dann wohl eine Nachtschicht auf uns. Ins Ziel sind wir aber trotzdem gekommen, also kein Totalausfall! Und wenn wir Glück haben, sind wir unter die ersten Zwanzig gekommen. Das Ergebnis wird morgen nachgereicht.
Fazit des Tages: Ein paar Reparaturen stehen an und der Verkauf an Ersatzteilen läuft so gut, dass sie uns bald ausgehen könnten... Mal sehen, wie es morgen wird.

4. Etappe

Länge: 400 km

Die 4. Etappe wird im Doppelstart um 7 Uhr gefahren. Auf der Etappe sind vier Geländeetappen und drei Verbindungsetappen zu fahren. Im ersten Teil von 109 km Länge ist kein Tankstop. Die Hannibaletappe wird in zwei Teilen gewertet. Der erste Teil besteht aus den ersten drei Wertungsetappen und den drei Verbindungsetappen. der zweite Teil besteht aus dem 4. Wertungsabschnitt von 130 km. Für die erste Verbindungsetappe von Cp Time 1 zu CP Time 2 (ca. 30 km) sind 2 Stunden vorgegeben. Für die zweite Verbindungsetappe von CP Time 3 zu CP Time 4 sind ebenfalls zwei Stunden vorgegeben.


02.07. 12.00 Uhr

Bis zwei Uhr nachts haben wir noch am G geschraubt. Aber wir können weiterfahren, das ist die Hauptsache!
Gestern haben wir den 17. Platz erreicht, ein gutes Ergebnis. Heute steht die sogenannte Marathonetappe an. Die erste Etappe mit 106 km ist gut überstanden. nun folgen weitere 30 km, dann 55 km Verbindungsstrecke, noch einmal 40 km und wieder 50 km verbindungsstrecke und abschließend noch einmal 130 km. Wahrscheinlich sind wir bis spät abends unterwegs...
02.07. 22.00 Uhr

Die Marathonstrecke haben wir gut bewältigt. Gegen halb zehn haben wir die letzte Etappe der insgesamt 4 Einzeletappen des Tages erfolgreich beendet. Bei der heutigen Etappe haben wir den 16. Platz erreicht, der für den morgigen Abschnitt unsere Startposition sein wird. Insgesamt sind wir heute über 400 Kilometer gefahren. Das größte Problem war die Hitze, am Rallye-G sind nur Kleinigkeiten zu richten. Im Teilnehmerfeld sind wieder sehr viele Autos ausgefallen.

5. Etappe

Länge: 80 km - fast ein Ruhetag - Rundkurs Recz

Nach der langen Marathon startet die 5. Etappe erst um 10 Uhr im Doppelstart in 1 Minutenabständen. Die Etappe ist kurz, hat Orientierungsphasen mit Kompasskursen und viel schwere Passagen, die vor allem bei Regen recht anstrengend sind.


03.07. 15.00 Uhr

Die heutige Etappe ist schon beendet und wir haben den 16. Platz erreicht. Sie verlief am Anfang etwas zäh, weil wir bereits nach 12 km in einem Sumpfgebiet festgesteckt haben. Insgesamt haben wir über eine Stunde verloren, weil wir uns 60 Meter durch den Sumpf winchen mussten, um kurz darauf noch einmal die Winch zum Einsatz kommen zu lassen. Die Strecke war schwer zu navigieren, besonders erschwert wurde der Abschnitt auch durch den Ausfall unserer Scheibenwischer, wodurch eine Art 'Blindflug' entstand.
Heute konnten wir auch einen neuen Hitzerekord im Auto aufstellen: Satte 59,8 Grad! Die Außentemepraturen liegen momentan bei 33 Grad.
Wir können nun aber voller Stolz sagen, dass unser neues Kühlsystem sich bewährt hat! Das Auto hat keine Hitzeprobleme, nur die drin sitzenden Fahrer!!!

6. Etappe

140 km Rundkurs Drawsko

Die 6. Etappe wird um 8 Uhr im Doppelstart gestartet in Minutenabständen. Im Grunde ist die Etappe ähnlich wie die vom Vortag. Sie ist jedoch doppelt so lang und hat dem entsprechend mehr Sumpf und auch Orientierungspassagen. Besonders die Orientierung mit Kompasskursen ist in dieser Etappe schwer.

04.07. 16.00 Uhr

Bei der Etappe heute haben wir den 9. Platz geholt. Leider haben wir auf der Strecke ein paar Probleme gehabt. Unsere Sperre hat gestreikt und muss nun repariert werden, nachdem wir eine Stunde lang an einem Baumstumpf gehangen haben wie ein Käfer... Das nächste Schlammloch haben wir dann doch lieber umfahren. Zwei Stunden Strafe haben uns dann aber wohl in der Gesamtwertung etwas nach hinten geworfen... Na, es kann nicht immer alles klappen! Hauptsache einigermaßen heil geblieben, was man von den Fahrern, die hinter uns das Schlammloch gequert haben, wohl nicht sagen kann. Nachdem einige LKWs die Stelle passiert haben, werden die meisten länger als wir - mit unserer einen Stunde - für das Winchen gebraucht haben. Insgesamt haben wir heute 140 km Strecke absolviert.
Jeden Tag können wir dabei zusehen, wie immer mehr Teilnehmer aus dem Rennen ausscheiden. Toi toi toi, dass es für uns weiter gut läuft.


Nachtrag: Auf der Strecke bei Zagan sind wir auf der 5 km langen Stadtfahrt von der Polizei geblitzt worden! Ein kleiner Scherz der Ordnungshüter am Rande des Geschehens: Wir hatten satte 96 km/h auf dem Tacho. Allerdings bleibt die Aktion ohne jegliche Folgen - Gut für uns. Aber wahrscheinlich hätte es auch Probleme bei der Haltersuche gegeben, denn unser Kennzeichen war so verschlammt, dass man nichts mehr lesen konnte!

7. Siegesetappe

72 km Länge

Die Siegesetappe wird um 9 Uhr im 20er Gruppenstart in 10 Minutenabständen gestartet. Die Etappe ist fahrerisch leicht und stellt außer kleinen Kompasskursen keine hohen Ansprüche. Es werden 2 Runden gefahren. Die zweite Runde gleicht nicht der ersten!!




05.07. 11.00 Uhr

Das Schlammloch gestern hat uns einige Plätze in der Tageswertung gekostet: Wir sind gestern leider nur 35. geworden.
Insgesamt allerdings liegen wir bisher auf Platz 11. Drückt uns die Daumen für den letzten Tag!!!

05.07. 20.00 Uhr

Wir haben den 9. Platz in der Gesamtwertung erreicht! Außerdem konnten wir uns den 3. Platz in der Mannschaftswertung sichern! Insgesamt ein sehr gutes Ergebnis.
Der letzte Tag war noch einmal anspruchsvoll. Zwei Schlammlöcher haben uns zu schaffen gemacht und einmal kamen wir um das Winchen nicht herum. Aber es ist alles heil geblieben und alles ist im grünen Bereich.
Nun können wir zufrieden und vor allen Dingen ohne größere Verluste bei Auto und Mannschaft wieder nach Hause fahren.
Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sagen DANKE an alle anderen Teilnehmer und die Organisation. Es hat Spaß gemacht.


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