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Das GZR- Rallye-Team wird dieses Jahr mit zwei Fahrzeugen bei der Breslau-Rallye

antreten, dem 300 GD Turbodiesel und dem 280 GE Benziner. 

Nachdem wir im letzten Jahr sogar erstmalig eine Platzierung unter den TOP TEN

erreichen konnten, werden wir in diesem Jahr nun im endgültigen und direkten Vergleich

testen, ob ein Mercedes G-Diesel oder ein G-Benziner die Strecke besser bewältigen

kann.

Die Breslau-Rallye 2009 steht für unser Team unter dem Motto

" Zwei G-Welten treffen aufeinander".

Unsere solide, gepflegte Technik und das umsichtige Fahrverhalten unserer G-Fahrer hat bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass wir eine gute Chance auf eine erneute Platzierung haben.

Diese positive Erfahrung möchten wir in diesem Jahr erneut nutzen und werden unser können auf der Rallye unter Beweis stellen. Die Zuschauer dürfen sich freuen...

 

- 01.06.09

Die Vorbereitungen zur Rallye haben begonnen.

Unseren 300 GD Turbo haben wir nach der Baja Saxonia Rallye noch mal überholt und

einige Verbesserungen/Umbauten/Reparaturen vorgenommen. So zum Beispiel der Einbau zweier Belüftungsluken im Dach.

Die alten Luken haben diversen Astberührungen nicht standgehalten.

Da auf dem Zubehörmarkt nichts haltbares zu bekommen war, haben wir selber etwas erfunden.

 

Bilder aus Werkstatt: GZR1

                                           

 

 

- 10.06.09

Unser GZR 3, der 280 GE ist in diesem Jahr neu aufgebaut worden. Michael H. und Ralf U. werden mit ihm an den Start

gehen. Ob sie im Feld weiter kommen als mein G-Diesel wird sich noch zeigen.

 

Bilder  vom Aufbau GZR 3:


 


- 16.06.09

Das Team des GZR 3 hat heute an einer Pressekonferenz der Breslau-Rallye teilgenommen und konnte für die Presse den Prolog erstmalig als Test abfahren. Dabei hat sich gezeigt, dass der Parcours nahezu unbefahrbar ist. Fahrerisches Können ist also gefragt...

- 23.06.09

Heute hat mich ein Kunde aus Polen angerufen. Er hat versucht auf einem Teilabschnitt der Breslaustrecke seinen Rallye G zu testen. Da es in Polen seit Wochen oft regnet, schwimmen auf dem Gelände dort jetzt die Enten. Viele Panzerstrecken sind kaum befahrbar. Ausserdem berichtete er davon, dass polnische Anwohner eine Flußdurchfahrt mit Betonblöcken angestaut haben. Wasser tiefe ca. 180 cm !!! Es wird bestimmt spannend...

-23.06.09

Ein Schaden schon nach 100 Metern. Haben heute bei der ersten Probefahrt mit unserem 300 GD Turbo GZR1 das Fernbedienungskabel der Warn-winde zerstört. Mein Copilot Detlef A. hatte nach Überprüfung der Winde vergessen das Kabel wieder abzuziehen. Leider sind die neuen Fernbedienungen von Warn nur noch billiger "Chinam......". Diese neue Ausführung der Fernbedienung wird wohl nicht lange halten.

- 24.06.09

 Bei unserem GZR 3, dem 280 GE, macht der Motor Probleme.  Er hat immer weniger Leistung. Die Erneuerung der Zündanlage und Kraftstoffmengenteiler hat leider nichts gebracht. Da wird wohl ein anderer Motor fällig!!!!

- 24.06.09
Wir haben heute den ganzen Tag unseren Sprinter und Variobus mit Anhänger mit Ersatzteilen und Ausrüstung, sowie Werkzeug beladen. Wir nehmen natürlich wieder mehr mit als im letzten Jahr, denn wir wollen ja wieder viele G-Fahrer mit den benötigten Teilen versorgen, wenn mal etwas kaputt geht.
"Ich glaube es wäre besser einen ganzen G als Teileträger mitzunehmen und alle benötigten Teile vor Ort einfach abzubauen".

- 25.06.09
Unser GZR 3 280 GE läuft wieder. Nach der Reparatur der Zündanlage und Einstellung des Ventilspiels geht es jetzt voran.

- 25.06.09
Endlich geht es los! Wir haben heute noch sehr viele Teile verladen und Restarbeiten am GZR 1 GD durchgeführt. Gegen Mittag fing es an zu regnen. Aus der Not heraus haben wir noch schnell eine 4x6 m großes Zeltgestell aus Vierkantstahl gebaut.

Hier noch einige Bilder vom heutigen Tag:

 

- 26.09.09 00:25  Endlich! Heute geht es los. Wir wünschen alle Teilnehmern viel Erfolg !

Leider können wir in den kommenden Tagen keine Bilder von der Rallye einstellen, aber ihr könnt hier mitlesen, wie es vor Ort läuft. Und wir haben in diesem Jahr eine Kamera an Bord und werden versuchen so viel wie möglich mitzufilmen. Auf diese Bilder sind wir selber schon gespannt.


- 26.06.09


Bei der heutigen Anfahrt zur Rallye sind uns zwei Reifen am Servicewagen geplatzt. Das hat uns leider Zeit gekostet und  aufgehalten.

Bei der Rallye wird wieder ein sehr großes Teilnehmerfeld an den Start gehen. Bei einem ersten Test erwies sich besonders eine Erdlochpassage im Schachbrettmuster mit 1,5m tiefen Löchern als schwierig. Die hinteren Startnummern werden einen Vorteil gegenüber den vorderen
haben, da die Strecke dann schon eingefahren ist.

                                       

                                                   

27.06.09


Heute haben wir im Prolog einen massiven Schaden an unserer Kupplung erlitten. Leider gestaltet sich die Reparatur als schwierig, da das bestellte Neuteil trotz identischer Seriennummer nicht passt. Wir müssen nun sehen, wie wir an eine neue Kupplung herankommen können. Aus dem Prolog sind wir jetzt erst einmal ausgefallen und wir werden morgen ganz hinten starten müssen. Es kann halt nicht immer alles funktionieren...

                                                   
27.06.09  - 20 Uhr

Unser G läuft wieder. Wir haben uns nach 'russischer Methode' eine Kupplung mit verschiedenen Teilen aus drei Autos zusammengebaut. Den Prolog sind wir anschließend noch gefahren, mussten allerdings mittendrin von einem LKW abgeschleppt werden. Bei einer Abfahrt an einem Steilhang ist uns der Motor ausgegangen und ließ sich vorerst nicht wieder starten...
Jetzt haben wir das Tagesziel erreicht und werden 'unsere Wunden lecken' ;-) Bisher haben wir schon mehr erlebt als in den anderen Rallyejahren zuvor!
Das zweite Fahrzeug des GZR-Teams ist noch im Gelände unterwegs und wird hoffentlich ebenfalls heil ins Ziel kommen.
Der morgige Start wird nicht einfach, wir müssen hinter den LKWs starten und uns wieder an eine gute Position kämpfen. Drückt uns die Daumen! Wir halten euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht.

28.06.09 - 12 Uhr

Die erste Etappe des Tages ist absolviert. Auf der sogenannten Cherokee Challenge musste ein Fahrer jeweils einen Zuschauer mit ins Gelände nehmen. Ich habe meinen Neffen (10) mitgenommen und er war begeistert von der teilweise doch recht schwierigen Strecke. Früh übt sich! Bei der weiteren Tagesetappe werden wir nun doch vor den LKWs starten, wenn auch leider sehr weit hinten im Feld bedingt durch die gestrige Prologunterbrechung.
Nachtrag zu gestern: Uns ist gegen Abend noch ein Auto in den Kühler gefahren und bei dem zweiten GZR Team ist die Kühlung ausgefallen, so dass auch sie den Prolog unterbrechen mussten.


Unser Highlight des Tages: Tom Gerhardt wurde vor unserem G interviewt und wir haben nachher sogar noch ein Autogramm erhaschen können, nachdem er sich unser Auto in Ruhe angesehen hat

28.06.09 - 20 Uhr

Die Tagesetappe erweist sich als schwierig. In einem Schlammloch mussten wir winchen, sind aber bis auf kleineres von großen Ausfällen verschont geblieben. Von schnellen bis zu steilen Abfahrten - sogar ein Abschnitt mit 45 Grad Steigung an dem viele Fahrzeuge scheiterten war dabei - wurde uns als Fahrern eine Menge abverlangt. An einem Streckenabschnitt haben wir eine 5m hohe 80%ige Steigung hinter uns gebracht! Kaum zu glauben, dass dort ein Auto hochfahren kann. Aber mit einem G g-eht eben alles
Das zweite Team von GZR hat eine Delle im Kotflügel davongetragen und einen Scheinwerfer verloren.
Wir sind gespannt, was uns morgen erwartet.

29.06. - 11 Uhr

Gestern haben wir den 19. Platz belegt. Die Gesamtwertung ist leider noch unbekannt. Da viele Fahrzeuge einige CPs übersehen haben, wird die Auswertung wohl noch ein wenig dauern. Wir dürfen gespannt sein, auf welchem Platz wir trotz der gestrigen Pannen gelandet sind.

Service auf einem zerfallendem Bauerhhof in Polen:


29.06. - 22 Uhr

Wir haben es geschafft, uns von der Startposition (19. Platz) nach vorne zum Tagessieger von gestern zu kämpfen und uns ist es auch gelungen ihn zu überholen. Besonders anspruchsvoll war eine Flussdurchfahrt, die von vielen Fahrern nicht bewältigt werden konnte, uns aber einige Plätze gutmachen ließ. Leider hat uns ein Vorfall an einem Schlammloch viel Zeit gekostet. Während eines Winchvorgangs sind wir auf die Seite gefallen und konnten erst nach drei Stunden wieder von einem LKW geborgen werden und weiterfahren. Dabei haben wir einen 30cm Baum 'gefällt' und einen Bergegurt zerrissen. Erstaunlich, was unser Motor so alles aushält. Nach der dreistündigen Schräglage hatten wir viel Öl verloren und trotzdem ist der Motor weitergelaufen.

Vor Ort herrscht Dauerregen, so dass etwa die Hälfte der Teilnehmer noch immer nicht im Ziel angekommen ist. Wir hoffen, unter den ersten 50 des Tages zu sein. Auch das zweite GZR Team ist noch immer im Gelände unterwegs und wir haben noch nichts von seinem Verbleib gehört.
Ein Tageshighlight war heute ein Interview, das wir dem DSF geben durften.
Die Überführungsetappe des Tages hatte eine Länge von 400 km.Die Wertungsetappe mit 130 km Länge ist bei den momentanen Witterungsverhältnissen nahezu unfahrbar...

 

Wie haben nur kleinere Schäden davongetragen, der Motor schwächelt und wir ahnen, dass bald eine größere Reparatur auf uns zukommen könnte... Trotzdem ist es erstaunlich, was der Motor bisher schon geleistet hat!

29.06. - 1 Uhr

Soeben ist auch das zweite GZR Team im Ziel angekommen. Es hat 3 Stunden in einem Schlammloch verbracht, bis die Kupplung nicht mehr mitmachen wollte.


30.06. - 19 Uhr

Heute sind wir als 60. gestartet. Leider war diese Position nicht einfach, da vor uns sehr viele LKWs gefahren sind. An einem Schlammloch, dass wir wegen Stau umfahren haben, sind wir anschließend auf einen Baumstamm aufgefahren. Es ist uns erst wieder gelungen von diesem heruntergekommen, nachdem wir einen Gurt in 3m Höhe angebracht haben, um das Auto anzuheben und den Stamm wegzurollen. Nach der Schlammattacke durch einen LKW waren beide Kühler verstopft und kurz vor dem Ziel des Tages haben auch noch unsere Scheibenwischer den Geist aufgegeben.

 

 In der Nacht haben wir bis 3 Uhr geschraubt.
Wenn wir in der Gesamtwertung unter den ersten 50 sind, können wir schon einen guten Erfolg für die diesjährige Rallye verbuchen. Nach all den bisherigen Problemen ist es eine echte Leistung noch dabei zu sein...
Vielen anderen Rallyeteilnehmern konnten wir bereits mit diversen Ersatzteilen und Reparaturen weiterhelfen.


01.07.

Nachtrag zur 3. Etappe gestern: Wir haben auf der Strecke zwei Strafzeiten zugeteilt bekommen, gegen die wir Protest eingelegt haben. Dieser war erfolgreich, leider hat sich dabei herausgestellt, dass wir eigentlich vom 29. Platz aus hätten starten sollen. Dieser Fehler der Organisatoren ist nun nicht mehr rückgängig zu machen, so dass wir auch heute wieder von Platz 60 aus starten müssen und lediglich die Strafzeiten in der Gesamtwertung rausgenommen wurden. 

Das zweite GZR Team kann heute nicht starten, weil Probleme mit der Zylinderkopfdichtung augetreten sind. Sie werden erstmal mit den Reparaturen beschäftigt sein.

        

   


01.07. - 19 Uhr


Wir sind ins Ziel gekommen. Diesmal waren nur knapp 70 km zu fahren. Ein Schlammloch haben wir umfahren, weil sich dort ein Stau gebildet hatte.  Dies erwies sich aber im Nachhinein als Fehler, denn wir haben so eine Strafe eingeheimst und festgestellt, dass sich der Stau doch schnell wieder aufgelöst hat. Die Orientierung auf der Etappe war schwierig, es gab viele Kompasskurse.
Morgen steht für uns die Hannibaletappe mit über 400 km an. In der Gesamtwertung sind wir bisher 52.

Das zweite GZR Team ist mit seinen Reparaturen noch immer nicht fertig, denn die neu gelieferte Zylinderkopfdichtung passt nicht.
Inzwischen haben wir es endlich geschafft Fotos zu machen und von der heutigen Strecke einen kleinen Film zu drehen.

                                                             

02.07.

Die Hannibaletappe hat uns zugesetzt. Leider ist unsere Kupplung in Rauch aufgegangen. Die 'russische Lösung' hat jedoch erstaunlich lange gehalten. Leider bedeutet das auch, dass wir die Hannibaletappe unterbrechen müssen und uns erst einmal einer Reparatur widmen müssen. Dieses Jahr hält uns die Breslau-Rallye wirklich auf Trab.

Bisher konnten wir einigen Startern schon bei Reparaturen und mit diversen Ersatzteilen aushelfen. Trotzdem sind wir erstaunt, wieviele Ausfälle es in diesem Jahr gibt.

02.07. - 22 Uhr

Wir konnten die Probleme mit unserem Kupplungsgeber beheben. Die Probleme tauchten kurz nach einem Servicepunkt auf, mit der Hilfe des Serviceteams konnten wir den Fehler beheben. Leider hatten wir kein Ersatzteil mehr, weil wir unser letztes an Fahrer der Rallye verkauft haben.

 

Bei der heutigen Hannibaletappe, die aus 5 Einzeletappen besteht, bekamen wir einen Anruf des Teams vom Service-G: Sie sind bei einem schweren Unwetter von einem Baum getroffen worden, das Fahrzeug ist ein Totalschaden. Wir haben unsere Etappe abgebrochen und sind dem Team zur Hilfe gekommen. Erst nachts um drei sind wir wieder - begleitet von der Feuerwehr - im Camp angekommen,

03.07.- 14 Uhr

Heute starten wir nach dem Abbruch der Etappe gestern von ganz hinten. Das nehmen wir aber in Kauf, denn für uns geht die gestrige erste Hilfe für eines unserer Teams vor! Unsere Gesamtplatzierung dürfte im letzten Drittel liegen, es hat insgesamt sehr viele Ausfälle gegeben. Nun ist Ankommen unser erstes Ziel!

03.07. - 20 Uhr

Die heutige Etappe ist beendet. Wir habe einen CP ausgelassen, weil dort an einem Schlammloch erneut Stau herrschte. Die Leistung unseres Motors wird zunehmend schwächer, aber wir fahren noch, im Gegensatz zu mehr als der Hälfte der Fahrer.  Bei uns sind nur kleinere Schäden aufgetreten. Leider haben wir wohl keine große Chance mehr auf eine gute Platzierung, da wir, von ganz hinten startend, kaum eine Möglichkeit haben an den LKWs vorbeizukommen. Aber wir versuchen anzukommen

04.07. - 12 Uhr

Heute steht die Zagan-Etappe an. Die letzte Strecke, die es noch zu bewältigen gilt. Nachdem wir gestern noch kleinere Reparaturen vorgenommen haben hoffen wir, wollen wir nun heil ins Ziel kommen.

04.07. - 20 Uhr

Wir sind im Ziel angekommen und haben noch einmal im Verlauf der Etappe die Winch zum Einsatz gebracht, da unser G bis zum Lenkrad im Wasser stand. Nun warten wir noch auf das Ergebnis der Gesamtwertung. Wir gehen bisher davon aus, dass wir den 49. Platz erreicht haben.

22 Uhr  die Abschlußfeier im Festzelt war G enial. Unser Team fiel durch tanzen auf den Tischen mal wieder auf. Welchen Platz wir erreicht haben stand am Abend noch nicht fest. Es wurden nur die ersten zwanzig Plätze verlesen.



 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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