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Das GZR- Rallye-Team wird dieses Jahr mit zwei Fahrzeugen bei der Breslau-Rallye antreten, dem 300 GD Turbodiesel GZR 1 und dem 290 TD GZR 3 mit mechanischer Einspritzpumpe. Als Servicetransporter setzen wir dieses Jahr zwei Mercedes 614 Vario-Transporter ein.

Bei unserem GZR 1 Rallye GD Turbo haben wir wieder viel umgebaut bzw. instandgesetzt.

-VA und HA: sehr gute gebrauchte eingebaut
-Seilwindenträger hinten mit 9000 Warn angefertigt
-Lichtleiste oben auf dem Dach angebracht
-Spritzschutz für Motorraum

usw. usw.   ...es wird nicht alles verraten!

Beim GZR 3 wurde sehr viel verändert.

-Flippfront Eigenbau /Umbau
-Umbau von 280 GE auf 290 TD mit mechanischer Pumpe
-Einbau Verteilergetriebe mit Nebenantrieb und mechanischer Winde
usw. usw.   ...alles wird nicht verraten!

23.06.2010

Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Wir haben bedeutend mehr Teile mit als im letztem Jahr, dem zweiten Vario sei Dank. Und trotzdem kommt es
bestimmt wie immer: irgendwas fehlt sicher. Wir werden sehen...

Hier mal einige Bilder von den Vorbereitungen und der Probefahrt vom GZR 3:

                                                                  


 

  

                                              

 

                                              
                                             

 

22.07.2010

- Bei der Probefahrt mit unserem GZR 1 haben wir einen erheblichen Verlust der Unterdruckunterstützung an der Bremsanlage festgestellt. Irgendwas ist immer. Der Fehler war schnell gefunden und behoben, der Bremskraftverstärker war defekt.

- Ein Kamerateam vom MDR wird unser GZR 3 Team bei der Rallye begleiten und filmen. Der Sendetermin steht derzeit noch nicht fest.

- So es geht los. Beide Varios sind noch aufgeräumt. Das wird sich aber bestimmt schnell ändern.


24.6.

Wir sind gut angekommen und konnten sogar noch die Komplettabnahme und die Anmeldung hinter uns bringen.

25.6.

Heute haben wir Besuch von den Ludolfs bekommen, die noch Teile für Ihren G brauchten und eine Gelenkwelle bei uns erstanden haben. Auch unser zweites Auto ist gut angekommen und ab jetzt heisst es warten und das sehr warme Wetter in Dresden ertragen. Wir hoffen für den Start das Beste.

26.6.

Der heutige Tag mit Prolog und erster Etappe war anstrengend, ist aber gut verlaufen. Beider GZR Autos sind heil geblieben und nur an einem Schlammloch haben wir durch Stau etwas Zeit verloren und mussten die Winch zum Einsatz bringen. Die morgige Etappe umfasst 100km in Deutschland und dann geht es noch weiter in Richtung polnische Ostsee. Der Tag wird sicher anstrengend. Am Montag folgt dann eine 200km lange Strecke ab 8 Uhr morgens.
Wir haben heute ein Video (mit Ton) gedreht und werden versuchen es einzustellen. Bilder werden ebenfalls nachgereicht. Eine Platzierung steht noch nicht fest.

27.06.
mittags
Die erste kurze Etappe des Tages auf einer Kiesstrecke ist geschafft. Wir sind als "kleines Team" abgeworben worden und fahren mit unseren beiden Autos nun für das Team Kastenmeier. Jetzt geht es weiter nach Hohenmölsen. Morgen wartet eine knap 200km lange Strecke auf uns, die es mit Schlamm in sich haben soll.
abends:
Auch die dritte Etappe ist bei Leipzig beendet worden. Die Sicht lag durch die Trockenheit teilweise unter 50m und wir sehen aus wie Bergleute. Das Starterfeld hat sich nach dem Prolog soweit verändert, dass die ersten 80 Fahrer hinten starten mussten, weil sie durch die Staus an der unpassierbaren Strecke beim Prolog zuviel Zeit verloren haben. Wir sind als 123. gestartet und heute Abend als 11. im Ziel angekommen. Die große Frage des Tages lautet: Haben wir wirklich alle CPs gefunden? Das wird sich erst noch herausstellen.
Das GZR 3 Team ist noch unterwegs und wir warten noch, ob es heute heil im Lager ankommt.

28.6.
Wir sind gestern Abend noch gegen halb 12 Richtung Polen aufgebrochen und dort um 6 Uhr heute Morgen angekommen. Da der Start dort schon um 11 Uhr stattfand, waren wir alle etwas übermüdet. Trotz des sehr warmen Wetters und schwieriger Navigation sind wir relativ gut durch das Feld gekommen. Auf einem Teilabschnitt haben wir uns verfahren und bei einem weitern das Auto in einem Schlammloch umgeworfen, so dass es bis zur Hälfte mit Schlamm vollgelaufen ist. Ansonsten sind wir mit kleineren Schäden davon gekommen und können vermelden, dass beide Autos noch fahren. Die mechanische Winde beim TD hat sich bereits mehrfach bewährt.

29.6.
Die guten Nachrichten: Nachtrag zur 1. Etappe in der Kiesgrube: Dort hatten wir den 3. Platz gemacht. Das dürfte die beste Platzierung sein, die wir je bei der Breslau erreicht haben. Uns haben nur 10 Sekunden Abstand zum Platz eins gefehlt.
Nun zu den schlechten Nachrichten: Der TD hat ein Getriebeproblem und musste heute mit zwei Stunden Verspätung starten.
Bei uns ist die neue Kupplung nach extremem Wühlen in einem Schlammloch kaputt gegangen, sie hatte noch nicht einmal 500km auf dem Buckel. Wir sind heute aus der dritten Fahrerreihe gestartet und als Erste mit der kaputten Kupplung ins Ziel gekommen, allerdings fehlen uns einige CPs. Wir werden sehen, welche Platzierung sich daraus ergibt. Ansonsten ist die Hitze geblieben, viele Autos laufen schnell heiss und fallen aus. Drückt uns die Daumen!
Bis zur vierten Etappe liegt unsere momentane Gesamtplatzierung bei Platz 21, unser anderes Team liegt auf Platz 27...

30.6.
Heute sind wir auf Platz 8 gestartet. Unser schnelles Durchfahren mit defekter Kupplung hat sich somit wohl bezahlt gemacht. Die Etappe war kurz und schnell zu absolvieren. Das Team Hildmann mit ihrem TD hat Luftansaugungsprobleme und daraus resultierenden Motorprobleme, mit denen sie immer noch zu kämpfen haben. Auf in eine neue Etappe morgen früh!

Wer uns mitverfolgen möchte kann auch unter www.dresden.finderonline.eu unsere Startnummer eingeben (zu finden auf der Starterliste der live breslau-rallye.com seite und dann unsere Position auf der Karte verfolgen.

01.07.
Heute sind wir auf Platz 13 gestartet und die Marathonetappe mit über 500km gefahren und haben tatsächlich als 2. das Ziel erreicht!!
Die Strecke war anspruchsvoll mit einigen Wasserlöchern, einer Durchquerung eines Truppenübungsplatzes mit Schrägfahrten, Steilabfahrten und Verschränkungspassagen und 3 Flussdurchfahrten, bei denen wir mehrmals winchen mussten. Am ersten Wasserloch standen wir bis zu den Spiegeln im Wasser (über 1,20m), sind aber durch alle drei Hindernisse gut durchgekommen.
8km vor dem Ziel gab es noch eine kleine Schrecksekunde als der G plötzlich ausgegangen ist. Der Fehler war schnell gefunden, der Kraftstofffilter war verstopft und wurde blitzschnell gewechselt, um dann das Ziel zu erreichen.
Auf der gesamten Strecke hat es viele Ausfälle gegeben und bei den Überführungsfahrten hat so mancher Teilnehmer seinen Tag im Stau verbracht. Die Gesamtplatzierung ist leider immer noch nicht bekannt, die Orga hinkt wieder enmal deutlich hinterher.

Nach der bisherigen Gesamtwertung liegen wir bis zur 6. Etappe auf Platz 19 und haben die Hannibaletappe gestern wirklich mit Platz 5 abgeschlossen. Da es gestern auf der langen Etappe noch einmal sehr viele Ausfälle gab, viele Teilnehmer auf den Überführungsetappen und an den schwierigen Wasserlöchern Zeit verloren haben könnten wir noch einige Plätze nach vorne rücken. Drückt uns auch für heute die Daumen. Es stehen noch einmal Wasserlöcher an...

02.07.

Nach der 7. Etappe liegen wir in der Gesamtwertung auf Platz 10, in der heutigen Einzeletappe haben wir den 5. Platz belegen können!!!

Die 8. Etappe ist gut gelaufen, auch heute sind wir wieder in der Startreihenfolge der 6. Etappe gestartet (als 13.) anstatt in der Reihenfolge der 7. Etappe, wie es eigentlich vorgesehen war. Schade, denn das hätte für uns bedeutet, dass wir noch ein paar Plätze weiter vorne Zeit gut machen können. Aber auch so haben wir heute das Feld mehrmals angeführt und sind als einziger Mercedes G noch vorne mit im Rennen. Unsere Konkurrenten sind Polen und Niederländer. Viele Toyotas sind wegen Motorschäden ausgefallen, auch das Team Kastenmeier, dem wir uns in Dresden angeschlossen hatten ist aus dem Rennen. Heute waren noch einmal die Wasserlöcher von gestern zu fahren, die sich als schwierig aber machbar herausstellten. Dabei sind meine Brieftasche und mein Handy baden gegangen, aber Hauptsache unser G ist wie ein U-Boot wieder aus den Löchern aufgetaucht.
Eine Fahrt über einen Bahndamm hat uns viel abverlangt, das Gerüttel war heftig. Besonders zu schaffen macht allen Fahrern die Hitze hier, wir haben gestern Spitzenteperaturen von 66 Grad im Auto gemessen, die Motoren laufen schnell heiss, aber noch sind wir verschont geblieben.
Wir hoffen, auch in der letzten Etappe unseren 10. Platz (oder besser) halten zu können. Huete war sogar schon einmal ein Presseteam da und hat sich unser Auto angesehen. Sie haben sich gewundert, dass wir mit unserem nicht-hightech-Geländewagen noch im Rennen sind ...
Morgen stehen noch einmal 60 km Strecke an, die wir nur noch hinter uns bringen wollen, um gut anzukommen. Vielleicht können wir ja noch etwas Zeit gut machen.

Am Start wollte mir heute sogar jemand mein Auto abkaufen - auf der Stelle- die Verhandlungen sind aber durch den Start unterbrochen worden.

03.07.
Heute sind wir aus der ersten Startreihe losgefahren. Es gab einen Massenstart mit jeweils 15 Fahrzeugen. Wir sind als 4. ins Ziel gekommen und liegen nach der vorletzten Etappe auf Platz 8. Die Strecke war sehr staubig und warm, die Flussdurchfahrten knifflig aber machbar. Nun sind wir auf das Endergebnis gespannt. Daumendrücken...

04.07.  Platz 9 wir sind der einzige G in den Top 10. Wir sind stolz darauf das wir mit unserem relativ seriennahen G bei  so vielen Prototypen mithalten konnten. Ich sag es ja: wo ein G ist gehts weiter.


 


 

 

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