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So endlich geht es wieder los!!!! Nach dem wir mit  dem GZR 1 Rallye-G im Jahr  2010 den 9. Platz belegt haben, müssen wir natürlich auch in diesem Jahr wieder ran. Das GZR- Rallye-Team wird in diesem Jahr mit zwei Fahrzeugen bei der Breslau-Rallye antreten, dem 300 GD Turbodiesel GZR 1 und dem 290 TD GZR 3 mit mechanischer Einspritzpumpe. Als Servicetransporter setzen wir auch dieses Jahr wieder zwei Mercedes 614 Vario-Transporter, einen 230 GE kurz  und einen Planenanhänger ein. Außerdem haben wir uns ein 4x6 m großes Zelt zugelegt, damit wir im Trockenen schrauben können, wenn es regnet.
Wir hoffen natürlich das wir nicht soviel schrauben müssen! Auch in diesem Jahr wird hier wieder ein Tagesbericht zu finden sein, in dem wir euch mitteilen, wie es gelaufen ist. Ich hoffe, es gibt nur Gutes zu berichten. Unser Motto in diesem Jahr: Festfahren wo die Anderen erst gar nicht hinkommen.......

22.06.2011

Endlich sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Das Beladen der Varios und des Anhängers war heute schon mal nicht einfach. Dauerregen machte es uns nicht leicht, aber richtige  Breslau-Fahrer kann das auch nicht mehr abschrecken.
So hoffen wir jedenfalls, dass wir alles dabei haben. In unserer Werkstatt sieht es aus, als hätten wir fluchtartig das Weite
gesucht. Es war wieder sehr aufwendig alle notwendigen Ersatzteile und das Werkzeug mitzunehmen.
In diesem Jahr haben wir nochmal sehr viele Ersatzteile für andere G-Fahrer dabei. Wir hoffen, dass sich der Aufwand lohnt und wir etwas davon verkaufen können.
Unsere beiden G´s sind wie immer gut vorbereitet. Das hoffen wir jedenfalls. Wir wollen auch in diesem Jahr zeigen, dass man mit älteren seriennahen  G Modellen die auch noch einen Dieselmotor haben, guten Erfolg haben kann.  Und wir werden versuchen, allen Profiteams die mit "Hightechgeländewagen" und Prototypen antreten, Paroli zu bieten.
Unser GZR 1 Rallye G ist meiner Ansicht nach der älteste G mit den meisten Rennkilometern bei der Breslaurallye.
In diesem Jahr nehmen wir zum elften Mal teil.

Hier wie immer
noch einige Bilder von der Vorbereitung. Wir werden in den nächsten Tagen keine Fotos einstellen können,
reichen diese aber später nach.





                            
                                        

23.06.2011

Und los geht es... Ein Tipp noch an alle anderen Teilnehmer. Zweiter zu werden ist ganz einfach.........Ihr müßt dazu nur immer schön hinter uns bleiben!

24.06.2011

Wir sind gestern gut angekommen. Die Anfahrt war aufgrund des eher schlechten Roadbooks nicht einfach und wir haben bereits 2 Platten bei unserem Anhänger auf dem Weg gehabt. Hier im Fahrerlager sind viele Hightechautos und wenig G`s, vielleicht ja gut für uns ;-)
Insbesondere die örtlich ansässigen Fliegen scheinen das leuchtende Orange der Fahrzeuge zu mögen, denn wir werden seit heute morgen von Dutzenden ihrer Art belagert...

25.06.2011

Wir sind heute eine Etappe mit 30 km Länge gefahren, bestehend aus 3 Abschnitten. Die Platzierung ist noch fraglich, wir sind als viertes Auto ins Ziel gekommen und bisher ist alles heil geblieben.
Bereits kurz nach dem Start mussten wir eine Stelle mit 60% Steigung mit 3 Autos zusammen meistern, haben aber insgesamt keine größeren Schäden davongetragen. Auch der GZR3 ist gut durchgekommen.
Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder mit anderen Autos zu einem kleinen Team zusammengeschlossen. Ein Holländer mit Toyo, ein Bulgare mit einem G500 und ein Niedersachse, der noch Anfänger im Rallyefahren ist fahren nun zusammen mit unseren GZR-G`s.

26.06.2011

Wir haben auf der gestrigen Etappe den 10.Platz erreicht. Teamintern waren wir das beste Auto. Heute sind wir bereits um 4.30 Uhr aus den Betten gestiegen, denn es liegt eine Etappe mit insgesamt 400 zu fahrenden Kilometern vor uns, von denen allerdings nur 120 km Rallyestrecke und der Rest Überführungsetappe sind. Viele Wasserdurchfahrten gilt es zu überstehen. Mal sehen, wie wir uns durchschlagen werden...
(16 Uhr:) Wir sind als 10. Auto ins Ziel gekommen und haben den Tag gut überstanden, leider ganz im Gegensatz zum GZR3-Team, die für heute mit einem Getriebeschaden aufgeben mussten. Jetzt haben wir heute Abend wenigstens was zu tun und versuchen den G wieder zu reparieren...
Bei der heutigen Strecke stand uns an einem Flussabschnitt das Wasser (wie auch schon im letzten Jahr) mal wieder bis zum Amaturenbrett und uns ist ein Franzose mit seinem Auto hinten reingefahren, was aber glücklicherweise nur einen platten Reifen mit sich gebracht hat. Im Reifen tauschen in widrigen Gegenden sind wir ja geübt, also haben wir diesmal das Ganze im Tiefsand geübt...
Mal sehen, ob die Reparatur des GZR3 Erfolg hat und wie die morgige Etappe wird! Drückt uns die Daumen!!


27.06.2011


Wir haben bis morgens um 2 Uhr den GZR3 repariert. Dieser musste als letztes Auto mit den LKWs starten, ein undankbarer Platz...  Die heutige Etappe war sehr kurz und bestand unter anderem aus 15 km Kompassfahrt. Auf den letzten 5km waren 3 Cps zu finden, leider haben wir nur einen gefunden. Im Fahrerlager wurde die CP-Suche heiss diskutiert, denn die Kombination aus Kompassfahrt und CP anfahren ist eigentlich nicht sinnvoll durchdacht. Ob sie alle drei gewertet werden steht bisher noch in Frage. Am späteren Abend stellt sich raus, dass wir mit 13,20min Abstand auf den ersten Platz das Ziel erreicht haben und somit bei der Tagesetappe den 7. Platz erreicht haben. Mal sehen, wie sich das Rätsel Kompass löst... :-) Ansonsten hatten wir ein Windenproblem und mussten deshalb 2 Schlammlöcher ausgelassen. Aussentemperatur heute übrigens 30 Grad, 52 Grad im Auto.



28.06.2011

Wir sind als 13. gestartet auf eine schwierige Etappe. Wir hatten ein Windenproblem und mussten deshalb 2 Schlammlöcher ausgelassen. Aussentemperatur heute übrigens 30 Grad, 52 Grad im Auto.

Wir haben auf der Etappe ohne die berechneten Strafzeiten den 10. Platz belegt. Nach der Mitberechnung der Strafzeiten ist es dann der 75. Platz. Es bleibt noch die Frage offen, ob als Strafzeiten die 6 oder 8 Stunden gewertet werden, die angegeben wurden. Der GZR3 hat den 41. Platz erreicht für die Tagesetappe, mit einem Platzer des Kühlerschlauchs, der 2 Stunden Reparatur in Anspruch genommen hat.


29.06.2011

Heute ist der GZR3 gar nicht erst an den Start gegangen, denn der Turbolader ist auf dem Weg zum Start quasi explodiert und ein extremer Ölverlust war zu beobachten. Wir lassen uns einen neuen Turbolader aus Deutschland kommen und hoffen, schnell reparieren zu können.
Unser anderer GZR ist durchgefahren bis ins Ziel, allerdings haben wir deutich zu spüren bekommen, was den Unterschied macht, ob man vorne oder hinten im Feld mitfährt. Hinten waren viele LKWs, die stundenlang an den Schlammlöchern standen und viele ausgefahrene Löcher. Wir haben mehr gewincht als jemals zuvor bei einer Breslaurallye. Inzwischen sind wir von unseren Warn-Winden überhaupt nicht mehr überzeugt, trotz der täglichen abendlichen Reinigung haben sie aufgegeben und sind uns im Feld sowohl hinten als auch vorne ausgefallen. An einem Loch sind wir von einem anderen Auto mit mechanischer Winde rausgezogen worden, weil bei uns nichts mehr möglich war. Auch das war eine interessante Erfahrung für uns :-)
Morgen steht die Marathonetappe an, aber dadurch, dass wir so weit hinten starten müssen können wir froh sein, wenn wir gegen Mitternacht das Ziel erreichen. Unser Auto ist eben ein Rallye und kein Trophyauto, zu dem sich die Breslau nach unserer Meinung so langsam mausert...
Heute Nacht stehen noch die Reparaturen an beiden Gs an, auf der Strecke heute mussten wir schon eine Kaltmetallreparatur durchführen, die aber erfolgreich war und uns ins Ziel geführt hat.
Wir haben am G bei der Durchsicht einen Riss im Verteilergetriebe festgestellt und eine abgerissene Aufhängung am Rahmen bemerkt. Es wird also eine lange Schraubernacht und morgen um 6.30 Uhr müssen wir wieder an den Start... Drückt uns die Daumen!


30.06.2011


Die Schraubernacht war länger als gedacht, wir haben am Verteilergetriebe und am Rahmen bis 6 Uhr morgens gearbeitet und ich hatte nur 3 Stunden Schlaf... Die Zylinderkopfdichtung des GZR3 ist nun auch kaputt, das Team ist nach Dresden gefahren um die Reparaturen durchzuführen.
Nach 300km war auch für unseren G heute die Fahrt zuende, denn das Schaltgetriebe hat den Geist aufgegeben und hörte sich an, als ob sich Steine darin befinden würden. Und das mitten auf einer Speedstrecke... Wir versuchen den Schaden zu reparieren, um morgen wieder an den Start gehen zu können. Dafür fahren wir nach Dresden, um in der Werkstatt eines Bekannten das Schaltgetriebe anzusehen. Morgen starten wir dann in Zagan wieder durch. Mal sehen, ob wir kurz vor Ende noch etwas bewirken können, um unseren Platz zu verbessern. :-)

01.07.2011

Unser Auto ist wieder funktionstüchtig, wir sind soeben im Camp angekommen und werden heute als eines der letzten Autos auf Platz 116 starten. Für uns auch eine ganz neue Erfahrung
Der GZR3 ist bis um 2 Uhr in der Nachr repariert worden, allerdings hat sich er Kopfdichtungsschaden als größerer Motorschaden herausgestellt. Es bleibt immer noch ein starker Ölverlust, wahrscheinlich wird der G nur noch in Dresden noch einmal an den Start gehen.
Unser Motto heisst für heute: Hauptsache ankommen und am Besten nicht Letzter werden! Drückt uns die Daumen, dass keine größeren Schäden dazukommen...

01.07.2011
(abends) Heute war noch einmal ein anstrengender Tag für uns und unser Auto. Wir sind in Zagan nach längerem Warten wegen einer Streckensperrung nach Unfällen um 16.30 gestartet und haben uns auf die letzte große Etappe begeben. 70km Strecke mit allem was die Breslau zu bieten hat: Tiefsand, Schlammlöcher und Strecke. Gestartet sind wir als 116. und nach dem Überholen einiger Fahrzeuge als 71. ins Ziel gekommen. In Dresden sind wir noch zwei kurze Strecken gefahren, eine davon eine Showstrecke für die Zuschauer und noch ein paar Steilabfahrten zum Schluss. Man sieht also wieder, dass es sich lohnt nicht aufzugeben, unser G hat bis zum Ende ohne weitere Probleme mitgemacht und es sind keine größeren Schäden zu vermelden. Getreu dem Motto: Wo ein G ist geht es weiter!

02.07.2011
Auf der gestrigen Etappe waren wir 19. Heute gibt es noch einmal einen Rundkurs im Camp, sehr ausgefahrene Sandhänge und eine steile Passage und abschließend noch einen Showkurs in der Stadt und erneut der Camprundkurs. So langsam neigt sich die Rallye dem Ende zu und wir sind gespannt, welchen Platz wir belegen können.
(abends) Wir haben in der Teamwertung den 1. Platz erreicht!



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